Kategorien

Die Welt von oben betrachtet - Die Welt von oben betrachtet

gelistet in: Soziales & Gesellschaft   |  Boulevard & Society   |  Comedy & Fun

Vorschau - Die Welt von oben betrachtet


Warning: fopen(cache/rdf/76e70c3f1effa594048481f33924aa00) [function.fopen]: failed to open stream: Permission denied in /var/www/web98/html/rsskatalog.de/smarty_tpl/plugins/function.rdf.php on line 87

Warning: fputs(): supplied argument is not a valid stream resource in /var/www/web98/html/rsskatalog.de/smarty_tpl/plugins/function.rdf.php on line 88

Warning: Smarty error: rdf: Can't write the file 'cache/rdf/76e70c3f1effa594048481f33924aa00'! Check permissions! in /var/www/web98/html/rsskatalog.de/smarty_tpl/Smarty.class.php on line 1088

Warning: fclose(): supplied argument is not a valid stream resource in /var/www/web98/html/rsskatalog.de/smarty_tpl/plugins/function.rdf.php on line 90
Stoiber - seine wahren Gründe offenbart
veröffentlicht am 14.01.2007

Starke überschrift, oder?! Ich wollte einfach mal eine Headline im Stil von Bild schreiben. Gut, okay... wirklich reißerisch ist es noch nicht, aber ich übe noch. Zum Thema. München - ganz Bayern, ach was sag ich... die ganze Welt fragt sich, warum will der amtierende wolfratshausener Minister-Wollpatinger von Bayern um jeden Preis im Amt bleiben. Die Altersvorsorge ist doch schon längst im sicheren Trockenen und vom Bundeskanzleramt trennt ihn ja nun auch spätestens die Realität der letzen Bundestagswahl. Was hat dieser Mann noch von einer politischen Laufbahn zu erhoffen? Die Wahrheit ist so offensichtlich wie simpel. In jedem Mann steckt ein kleiner Junge, der spielen will und sich für Züge begeistert. So auch in Herrn Stoiber. Und in ihm steckt ein ganz besonders gieriger kleiner Junge. Er möchte mit dem schnellsten, teuersten und prestigeträchtigsten aller Züge spielen - und zwar als erster. Daher ist es völlig unumgänglich, dass Herr Stoiber wenigstens bis zur offiziellen Einweihungsfahrt des Münchner Transrapid im Amt bleibt und somit als erster mit dem teuren Ding spielen darf. Seine Frau hat ihm doch auch schon ein Führer-Mützchen besorgt. Ich appeliere daher an alle Stoiber-Kritiker: Geh, sein's hoid neda so! Der Mann muss eine Chance zum Spielen bekommen. Minister-Präsidenten sind auch nur Spielkinder, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Deutschland sucht wieder
veröffentlicht am 14.01.2007

Die lange Durststrecke der deutschen Medienlandschaft ist vorbei. Hatte sich doch schon der ein oder andere zu minderwertigen Formaten wie "You can dance" oder "Popstars" verirrt, entsteht nun der Gigant am Himmel der Casting-Shows wie der Phoenix aus der Asche. Deutschland sucht den Superstar - schon wieder. Ist doch Tobias Regner gerade erst in die ewigen Hallen der abgelegten Unterhaltungs-Clowns eingezogen, bahnt sich schon ein nervenzerreißendes Duell um seine Nachfolge an. In der Jury wieder dabei Deutschlands Sitten-Bewahrer Nummer 1: Dieter Bohlen, der Knigge unter den Musik-Stars. Mit feinfühligem Kommentar heitert er die angespannte Stimmung beim Casting auf und macht den noch nicht ganz ausgereiften Kandidaten vielfach Mut. Gut, machmal ist der ein oder andere leicht sarkastische Unterton dabei, aber doch nur um etwas Humor in die Szene zu bringen. Und das verstehen die Kandidaten ja auch immer und danken es ihm mit einem Lächeln oder anderen freundlichen Gesten. Gestern war sogar einer der Vorsänger, genannt Mr. Love aus Canada, so freundlich und hat die beiden männlichen Jury-Mitglieder Heinz und Dieter in einer sehr aufgeheizten Situation rasch mit den servierten Wasser-Gläsern abgekühlt. Die beiden nahmen dies mit einem erwartunggemäß hemmungslos intelligenten Gesichtsausdruck auf. Starke Szene, wurde auch immer wieder in Slow-Motion gezeigt... schwaaaap, klatsch, glooootz?! Ein Casting hat DSDS sogar auf Mallorca gedreht. Glanzvolle Idee. Ein Gesangscasting auf Mallorca, mitten im Wahnsinn. Warum sind sie nicht gleich in einen Tierpark gegangen und haben die Affen vorsingen lassen, untalentierte hätten die auch nicht sein können. Naja, viel kam nicht rum, aber schließlich gilt: Dabei-ist-alles . Inzwischen melden sich immer mehr mahnende und tadelnde Stimmen zu Wort. Man dürfe junge Menschen, die einen Traum haben, nicht so öffentlich lächerlich machen. Und besondert Bohlen schlägt weiter über die Stränge. Ich frage, warum denn dies harte Urteil? Ich meine, der Sender RTL, der die Show produziert, die Jury bezahlt, Talente allen Alters und Coleur einlädt, verarscht und anschleißend wieder in der Versenkung verschwinden läßt, tut dies doch auch nur mit wirtschaftlichen Absichten. So ist nun mal das Geschäft eines mittelmäßigen einfallslosen Fernsehsenders, der Shows aus anderen Ländern einkaufen muss und sonst nix kann. Und seid wann muss irgendein Unternehmen in Deutschland moralische oder soziale Rechenschaft für irgendeine Handlung ablegen? Das müssen ja nicht mal Politiker. Ist Dieter Bohlen nicht eigentlich so, wie wir alle sein möchten? Er redet frei von der Leber weg, was er gerade denkt - wenn er denkt. Er ist niemandem Rechenschaft schuldig - außer der Rechnung für den Unterhalt seines Sohnes. Aber alle reden über ihn - mache sogar ohne sich dabei zu übergeben. Aber man stelle sich vor, wenn wir alle so wären wie Dieter. Dann wäre wir ein Volk von Knabenchor-ähnlich quietschenden "Modern Redern" , einbruchsgeplagten Comicfiguren und penisgebrochenen Vätern . Das wäre ein Spaß! Dann würden wir unser Land umbenennen und uns Irrenhaus nennen. Deutschland sucht weiter, auch von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Schlechtes Zeugnis für die Deutsche Bahn
veröffentlicht am 20.09.2006

Ich bin erschüttert! Die jährlich durchgeführte Studie Kundenmonitor zeigte auf, dass vier von fünf Kunden mit dem Service der Deutschen Bahn nicht zufrieden sind! Skandal, das glaube ich nicht... Wer war dieser total blinde eine Idiot, der den Service nicht als absolut grottig bezeichnet hat? Mir fallen zur Bahn nur drei Begriffe ein: teuer, unpünktlich und herrenloses Gepäck . Lieber Fliegen, so von oben betrachten.
»» komplett lesen

30 Prozent
veröffentlicht am 20.09.2006

Da leuchtet mal wieder eine kleine Laterne der wirtschaftlichen Gerechtigkeit durch die finstere Nacht der Sozial-Republik. Hat doch der Aufsichtsratschef des Siemens-Konzerns im Vergleich mit anderen deutschen börsennotierten Unternehmen festgestellt, dass die Gehälter der Vorstandsmitglieder am unteren Ende der Liste liegen. Welch Skandal! Und das beim deutschen Traditions-Super-High-Tech-Konzern... seit drei Jahren bereits seien die Bezüge auf dem gleichen Niveau geblieben. Doch von Pierer zögern keinen Liedschlag und glänzte als Retter der erniedrigten Vorstände, als Robin Hood der Konzern-Lenker, als Gerechtigkeitsengel. Kurzer Hand wurden die Löhne der Führungsriege mal eben um durchschnittlich 30 Prozent erhöht. So, was sagen wir denn dazu. Eigentlich ist man als normaler Mensch angesichts solcher Nachrichten doch erstmal sprachlos, oder?! Manchmal frage ich mich, welche Charatereigenschaft eines Menschen für ein solches Handeln eigentlich nötig ist. Unverschämtheit? Boshaftigkeit? Überheblichkeit? Gier? Vielleicht ist es eine Kombination aus Allem, die einen Menschen veranlassen derartigen Realitätsverlust zu demonstrieren. Während den "normalen" Angestellten gleichzeitig immer wieder Massenentlassungen, Lohnkürzungen oder unentgeldliche Arbeitszeitverlängerungen angedroht werden oder diese sogar durchgeführt werden, erhöhen diejenigen, die laut eigener Aussage (§2 Absatz 2) ein angemessenes Risikomanagement betreiben, ihre Bezüge auf einen Schlag mal eben um 30 Prozent. Nehmen wir mal einen geschätzten durchschnittlichen Bezug von 300.000,- EURO p.a. (25.000,- EURO mtl.) eines Vorstandsmitglieds an. Schlagen wir also nun die durchschnittlichen 30 Prozent darauf, dann erhalten wir eine zusätzliche Ausgabe von 90.000 EURO p.a. pro Person. Bei 13 Vorstandsmitgliedern im Siemens-Konzern sind das geschätzte 1,17 Millionen EURO mehr Personalkosten pro Jahr. Das ist mal eine Zahl, wenn auch nur geschätzt. Wieviele Azubis könnte man mit diesem Geld ausbilden? Und jetzt mal eine Frage: Welcher Mensch auf der Welt braucht eine Einkommenssteigerung von 300.000 EURO auf 390.000 EURO, oder eben 30 Prozent auf ein Vorstandsgehalt? Sicher fuhr der ein oder andere Vorstand voller Freude mit der Neuigkeit der Bezugserhöhung zu seiner Frau nach Hause in die 250 m² Villa in Füssen, stieß die Tür auf und rief: "Schatz, ab ins Schlafzimmer... Jetzt können wir uns endlich unser Wunschkind leisten. Ich verdiene jetzt etwas mehr." Damit wäre wenigstens etwas gegen das Aussterben des deutschen Volkes getan, oder?! Wahrscheinlich hat die Frau aber geantwortet: "Bist Du verrückt?! Das frist doch eh wieder alles die 'Reichen-Steuer'..." Ich habe mich etwas umgesehen und einen ähnlichen Fall bei der Commerzbank gefunden. Hier wurden die Bezüge der Vorstände gar verdreifacht. Jedoch mit dem Unterschied, dass auch der Gewinn des Unternehmens, dank guter Führung, erhöht wurde. Also gute Arbeit wurde belohnt. Sicher, die Commerzbank ist auch kein Sozial-Verein, aber womit haben den eigentlich die Siemens-Herren eine derartige Erhöhung verdient? Sicherung von Arbeitsplätzen vielleicht? Oder stabile Gehälter der Angestellten ( Beleg 1 , Beleg 2 )? Ich kann abschließend eigentlich nur noch um eines bitten: Liebe Siemens-Mitarbeiter - besonders die Untergebenen der Führungsetage - wie wäre es denn mal mit 30 Prozent längeren Mittagspausen? Oder 30 Prozent mehr aufs Tablett laden in der Kantine? Man kann es ja auch einfach wegwerfen, wenn man es nicht schafft. Eine andere Idee wäre, ab sofort 30 Prozent längere Weg zu gehen, wenn man mal etwas in eine andere Abteilung bringen muss. Auch belustigend wäre einfach mal 30 Prozent mehr Zucker in den Kaffee der Herren zu schütten. Vielleicht könnte man auch die Leistung der Klima-Anlage im "Königs-Büro" im Winter um 30 Prozent erhöhen. Euch werden sicher noch andere erheiternde Möglichkeiten einfallen, diesen gierigen Krähen ihre 30 Prozent um die Ohren zu hauen. Viel Spaß dabei! 30 Prozent weniger Moral, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Sondermarke für den Bullen von Tölz
veröffentlicht am 30.06.2006

So muss man es machen! Da springt der Dicke aus Bayern mit leichten Mädls aus Österreich durch Wiener Betten, wird wegen dieser Eskapade von der Ehefrau zu Hause rausgeworfen und steht als "Dreckspatz" von der Bild-Zeitung entblöst vor der ganzen Nation. Doch dann wird alles Gut! Denn jetzt bekommt Ottfried Fischer ein Geschenk aus Österreich. Die Post des Alpenlandes bringt jetzt 500.000 Sondermarke zu je 55 Cent mit dem Gesicht von Fischer raus. Ja richtig, eine Briefmarke. Zum lecken und kleben! Zur Umsetzung hätte ich da noch einige Vorschläge: 1. Wie wäre es mit einer Art Sammelbilder?! Jede der ca. 4 cm² großen Marken könnte einen Teil von Ottfried abbilden und nur alle 500.000 Marken richtig zusammen gepuzzelt ergeben den ganzen Fischer. Auf der Fläche von 20 m² könnte man ihn dann auch in ganzer Lebensgröße und -fülle darstellen. 2. Vielleicht bietet es sich aber auch an, gleich eine PAKET-MARKE anzufertigen. Das entspricht doch eher dem großformatigen Ottfried Fischer, oder?! Fette Sache, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Die Wiederentdeckung der Nation
veröffentlicht am 22.06.2006

Ist es nicht so, dass heutzutage die Äußerung eines tiefen Kummers und die Beteuerung einer moralischen Verbindung und somit Schuld, angesichts der Vorfälle zur Zeit des 3. Reichs, genutzt werden um ein gewisses Niveau von Bildung und politischem Interesse zu bekunden oder notfalls auch zu heucheln? So zumindest könnte man meinen, wenn man versucht die Hintergründe derartiger Aussagen nationaler Politiker und Funktionäre zu verstehen. Was zu Zeiten von Kriegen von allen Völkern verbrochen wird ist ohne Zweifel abscheulich und zu verurteilen - deshalb nennt man es Krieg! Welches Land oder Volk kann für sich in Anspruch nehmen moralischer zu handeln oder nicht so schlimmes zu tun, wie ein anderes? Man zeige mir ein Land, in dem die Menschen sich nicht ermordeten, übervorteilten oder sonstig schadeten um mehr Macht oder Besitz zu haben. Und man zeige mir ein derart aufgeklärtes Volk, dass vor dem Einfluss eines charismatischen Führers geschützt ist, der den Menschen in hoffnungsloser Lage die Ehre wieder gab - wenn auch nur erlogen und von Wahnsinn getrieben, was das Volk aber nicht wußte - die andere ihnen genommen hatten. Der Köder der wieder erlangten Ehre und Rache für Erniedrigung ist stärker als jede Aufklärung. Wer eine Waage nutzen möchte um zwischen dem Gewicht der Schuld zwischen Völkern zu unterscheiden, der ist auf dem Holzweg. Vor allem stellt sich die Frage nach dem Nutzen. Denn ist die Schuld erstmal gewogen, wie hoch wird die Strafe festgelegt? Gibt es dafür ein Regelwerk oder Vergleichsfälle? Kann jemand sagen, "die Deutschen" sollen für X Generation im Staube kriechen, weil sie mehr unschuldige Menschen umbrachten als die "Befreier" dies im Irak taten und noch tun? Wer hat die Rechtmäßigkeit und schwingt sich zum Richter der Welt auf? Außerdem wollen unsere Mitvölker der Erde dies garnicht. Die einzigen, die sich immer wieder den eigenen gesunden Nationalstolz zerschlagen sind doch "die Deutschen". Wird durch die Abwertung der eigenen Gegenwart auf Grund der Vergangenheit ein sozialer, moralischer, politischer, wirtschaftlicher oder sonstiger Vorteil geschaffen? Wohl kaum. Konnte die deutsche Geschichte die momentane Diktatur in China verhindern? Keineswegs. Das wird nur die Zeit können, oder ein Bürger-Krieg! Ich muss sagen, dass ich mich über die Flaggen an deutschen Autos zur WM sehr freue. Denn es schein als ob ein Volk den Stolz auf die eigenen Farben, die eigene Lebensart, eigenen Überzeugungen und Leistungen endlich wieder entdeckt und öffentlich ausdrückt. Wir fühlen uns den anderen nicht mehr moralisch unterlegen weil wir eine Vergangenheit haben, die andere nicht haben. Und wie besonders und überraschend das ist, zeigt ein Blick in die nationale Presse. Und nun die Frage an alle immer noch Unterwerfenden: Ist Deutschland, das deutsche Volk oder die deutsche Gegenward und Zukunft auf Grund der Geschichte weniger Wert als der Rest der Welt? Wohl kaum! Außer - Deutschland meint irgendwann es wäre wieder MEHR wert als der Rest der Welt. Aber diese Meinung ist wohl momentan an vielen anderen Plätzen der Welt zu hause, aber nicht in Deutschland. Der Wert eines Landes, Volkes oder Idivium sollte durch die gegenwärtigen Überzeugungen und Taten gemessen werden. Was eine realistische Betrachtung des eigenen Werdeganges nicht ausschließt. Und was die Satire über Hitler, Nazis oder sonstige dunklen Punkte der Weltgeschichte angeht, so streitet man schon seit der Erfindung des Sarkassmus über die Zulässigkeit dieser. Aber wie dem auch sei, der Sarkassmus ist ein durchaus übliches und funktionierendes Mittel der wirklichen Verarbeitung schwieriger Realitäten. Zumindest zeugt er von einer echteren Verarbeitung als die ständig auf der Stelle tretende Mahnung zur Trauer und Besinnung. So zeigt es zu mindest die Beliebtheit von Comendy-Künstlern und deren komödiatischen Hinweisen auf Probleme. Wenn wir Grund zur Trauer haben, dann über den momentan Egoismus und Fremdenhass weltweit. Dieser hat jedoch mit unserer Vergangenheit keine direkte oder indirekte Verbindung sondern entsteht ebenfalls aus gegenwärtigen "Reibereien". Ein gutes Land, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Menschenhandel
veröffentlicht am 17.05.2006

Je schwieriger die wirtschaftliche Lage eines Landes wird, um so verwegener werden die Machenschaften der Bürger. Es wird immer unmöglicher den gewohnten Lebensstandard zu halten und die Güter zu erwerben, die man für wichtig und elementar hällt. Mit dem Pegel des eigenen Geldreservoirs sinkt eben meist auch die eigene Verbindlichkeit zu Moral und gesellschaftlicher Verantwortung. So stark dass es schon beinahe menschenverachtend wird... Wer können diesen Zusammenhang besser bestätigen als eine Frau? Nur eine sächsische Frau! So passiert als die Dame... Moment, das Wort "Dame" beschreibt ein besonders gewürdigtes weibliches Exemplar Homosapiens... Also, so passiert als diese Trulla in Bayern ihr Auto betankte und die Geldbörse aus heiterem Himmel Ebbe signalisierte. Aber, man ist ja Frau und findet sofort eine Lösung. Die freundliche Kassiererin der Tankstelle gestattete der Geldlosen, dass sie schnell zum nächsten EC-Automaten fahren könnte um Geld zu holen. Allerdings müsse sie ein Pfand hinterlegen. Bis hier war an der Geschichte wirklich nichts Neues, sowas passiert sicher täglich an deutschen Tankstellen. Aber jetzt beginnt der wahnsinnige Reigen der "Drei Frauen von der Tankstelle": Die 20-jährige Fahrerin hinterlegt nicht einen Personalausweis oder einen Koffer oder einen Hund oder einen Ersatzreifen oder ein Handy. Sie hinterlegt ihre Freundin, die mit im Auto saß! Klar, Beifahrer sind ja auch das erste, was man als Pfand hinterlegt. Hat ja schon Schiller seiner Zeit solche Bürgschaft als geniale Alternative zum eigenen Leid beschrieben. Die 31-jahrige Freundin begab sich willig in die Obhut der Tankwärtin und harrte der Zeit da ihre Freundin sie wieder auslösen möge. Und so stand sie da... und stand. Der Minutenzeiger war schon zwei mal die Runde gelaufen, als es der geprellten Tankwärtin zu bunt wurde und sie die Polizei rief. Die "Pfand-Frau" allerdings blieb absolut ruhig - offensichtlich kannte sie das Vorgehen der Freundin schon. Und auch die Zugfahrt, die sie dann wieder nach Hause brauchte, schien nicht zu überraschen. Für die Benzin-Diebin scheint hingegen ein Wort besonders überraschend zu sein: Überwachungs-Kameras! Mit diesen ließ sich nämlich spätestens die Identität der Frau über das Kennzeichen ermitteln. Und siehe da, eine Wiederholungstäterin. Sie hatte schon bundensweit mehrere Tankbetrügereien begangen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft erneut. Ich finde das übertrieben. Hier wird mal wieder viel zu viel reglementiert. Irgendwann gehen der Diebin doch eh die Freundinnen aus, oder?! Dann hat sie nichts mehr, was sie als Pfand hinterlegen kann. Allerdings weiß ich nicht, ob man solche nicht als Unterstützung vom Sozialamt erhalten kann. Gibt es einen "Antrag auf Zustellung eines Pfand-Beistandes"? Ich möchte noch sagen, dass ich die Einstellung der verpfändeten Frau auch nicht ganz verstehe. Steht da rum und läßt sich die Abschiebung gefallen um dann mit dem Zug heim zu fahren. Da entsteht eine ganz neue Bedeutung für das Wort "Pfand-Flasche". Gute Freund sind wichtig, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Dem Reichtum auf den Pelz gerückt
veröffentlicht am 08.05.2006

Spiegel Online veröffentlichte heute einen Artikel, der mich sehr erheiterte. Scheinbar gibt es in Hamburg eine Bande von ausgeflippten "Randgrupplern", die als Super-Helden verkleidet, immer wieder einen Stachel in das zarte Gesäßfleisch der High-Society rammen und damit die Hanse-Stadt aufmischen. Zuletzt haben sie dem szenebekannten Gourmetladen "FrischeParadies" die Aufwartung gemacht, Köstlichkeiten wie Hirschkeulen, Valrhona-Schokolade und Champagner eingepackt und der überraschten Verkäuferin einen schmucken Blumenstrauß als "Bezahlung" überreicht. Den Weg in den "EinKlauf-Korb" schafften auch die schön saftigen Filetstücke vom Kobe-Rind; wenn man dann raus bekommt, was ein Kobe-Rind ist, dann kann man nur den Kopf schütteln: diese japanischen Rinder werden täglich massiert und man serviert ihnen zum Essen ein kühles Bier (Quelle: Wikipedia ). Damit wird - angeblich - das Fleich des Viehs besonders zart und verdaulich. Ein Kilo des Fleisches kann bis zu 200 ? kosten. Ich frage mich, wie groß der Welt-Markt für diese Fleisch-Sorte wohl sein mag... Als die 14 Streifenwagen und der Hubschrauber der Hamburger Polizei am Tatort eintrafen waren die Super-Helden natürlich schon längst in die versteckte "Bat-Höhle" verschwunden. So geht das wohl schon seit Jahren, laut der Hamburger Polizei. Mit immer wieder kehrender Pentranz erinnern die Störenfriede an die tägliche kapitalistische Ausbeutung von "vollvernetzten Dauerpraktikantinen" und "ausbildungsplatzlosen Ein-Euro-Jobbern" die auch in Deutschlands Wirtschaft große Fahrt aufgenommen hat. "Ohne die Fähigkeiten von Superhelden ist ein Überleben in der Stadt der Millionäre nicht möglich", so das Selbstverständnis der Rebellen. Da wiederspreche ich auf's härteste, denn selbst Batman ist bekanntlich nach Gotham City ausgewandert, weil ihm hier die Sprittpreise für sein Raketen-Auto zu hoch wurden. Scheinbar reichen nicht mal die Fähigkeiten eines Superhelden aus um in der Realität bestehen zu können. Wenn mich jemand rein theorischt fragen würde, was die Super-Helden als nächste Aktion durchführen könnten, dann würde ich unverbindlich einen Hausbesuch beim Arbeitgeberfunktionär Dieter Hundt vorschlagen. Der hat sich meiner Meinung nach gerade wieder mit seiner äußerst sozialen Einstellung zu seinen Mitmenschen als perfekter "Gesprächspartner für eine kleine Podiumsdiskussion" mit den Helden qualifiziert, als er eine generelle Parxisgebühr von 5,- ? pro Arztbesuch als zumutbar bezeichnete. Er möchte damit den Krankenstand noch weiter vermindern, obwohl dieser so tief ist, wie schon lange nicht mehr. Außerdem sollte damit "steuernd" bewirkt werden, dass nur noch Leistungen in Anspruch genommen werden, die auch wirklich gebraucht würden. Herr Hundt, mit allem Respekt, wollen sie das entscheiden? Wie möchten Sie denn das Leben eines kronisch kranken oder alten Menschen verstehen und anschließend mit zweckmäßigen politischen Entscheidungen begleiten? Dafür muss man an den Menschen dran sein, nicht über ihnen stehen! Ich denke es gilt die bekannte Weißheit: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!" Und sollten die Super-Helden irgendwann mal vor Ihrer Tür stehen - egal, ob sie nun Hundt oder Esel sind - dann sollten Sie sich vielleicht fragen, wie es soweit kommen konnte, dass gleich eine ganze Gruppe von Menschen sie so zum kotzen findet, dass sie so ein Risiko eingehen. Wie konnte es soweit kommen? Immer mehr Rebellion von unten, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Man zeigt gesunden Menschenverstand
veröffentlicht am 25.04.2006

Das die Worte der Überschrift überhaupt in dieser Welt ausgesprochen werde ist schon unglaublich genug - schließen sie sich doch eigentlich gegenseitig aus. Aber wenn man dann noch erfährt, wen diese Worte beschreiben sollen, dann hört der Spaß wirklich auf. So war in einer Präsentation eines US-Regierungsteams folgender Satz zu vernehmen: "Der Präsident zeigt bei der Umwelterhaltung gesunden Menschenverstand!" Stark, oder?! Dass man es wagen kann diesem Halb-Affen überhaupt Menschenverstand an zu dichten und dann auch noch zum Thema "Umweltschutz" zeugt schon wirklich von unverschämter Frechheit. Aber das paßt zum leichten "Wetterwechsel" der US-Amerikaner in Fragen des Umweltschutzes. Da werden plötzlich Stimmen lauter, die sich für die Bewahrung der Resourcen ausprechen. Es scheint "In" zu sein die schützende Hand vor Mutter Erde halten zu wollen. Viele Prominente versuchen ihren Einfluss geltend zu machen und ihre Mitbürger zum sorgfältigen Nachdenken an zu regen. Da ist z.B. Leonardo DiCaprio, der stolz verkündet dass er sogar 2 Hybrid-Fahrzeuge habe. Toll, dann hat er ja gleich doppelt die Umwelt geschützt! Damit läßt sich der kerosin-fressende Privat-Jet auf dem 40 Meilen entfernten Flughafen auch viel besser erklären. Oder Alicia Silverstone, die nur Recycling-Papier verwendet. Außer für Ihre Autogramm-Karten, für Briefe, für Notizen oder als Toiletten-Papier. Ach ja, und das Paper für den obligatorischen Joint ist auch nicht recycled; das würde ja auch nicht schmecken... So mancher drogenbelasteter Hollywood-Star fordert ja auch schon lange die Rückkehr zu den "Natur-Stoffen" und lebt frei nach dem Motto "Das beste Gemüse kann man rauchen!". Immer mehr Hochglaz-Magazine ("Elle", "Vanity Fair" u.a.) reiten auf der "Umweltschutz-Mode-Welle" und geben praktische Tips, wie Amerika mit der Natur im Einklag leben kann. Ganze Image-Kampagnen versuchen die rund 291 Mio. Einwohner des Landes für den Umweltschutz zu sensibilisieren, den wir hier schon für alltäglich halten. Aber bisher interessieren sich nur knappe 2% der Bevölkerung für die Natur, die sie konsequent weiter zerstören. Sorgen macht sich keiner. Keiner? Nein, einer reagiert doch mit gesundem Menschenverstand: der US-Präsident Georg W. Bush hat die Gefahr erkannt und möchte sein Land, dass "süchtig nach Öl" ist, retten. Dazu hat er sich den absoluten Klima-Experten ins Weiße Haus geholt. Er traf sich mit dem großen Michael Crichton, seines Zeichens erfolgreicher Science-Fiction-Autor ("Twister", "Jurassic Park"), und ließ sich ausgiebig über die aktuelle Lage und die Folgen daraus informieren. Nach einem ausgeprägten und alles umfassenden Meeting von einer Stunde Dauer berichtete ein Beteiligter, die beiden wären sich fast völlig einig gewesen. Na, da haben wir aber Glück gehabt, oder?! Nach diesem Umwelt-Gipfel kann es ja nur noch bergauf gehen mit unserer Welt. Wobei schon jetzt gilt: Ganz schön verdreckte Welt, so von oben betrachtet.
»» komplett lesen

Wenn die Felle erstmal schwimmen...
veröffentlicht am 13.04.2006

... dann aber gleich richtig. So zur Zeit demonstriet am Beispiel des Silvio Berlusconi. Was haben wir gebangt: "Oh Mann, bleibt der Mafiosie an der Macht?" Und was haben wir uns gefreut, als der Herausforderer Romano Prodi mit einem Hauch von 25.000 Stimmen die Mehrheit im Abgeordnetenhaus gewann. Wie - Du nicht? Gilt Dein politisches Interesse nicht unseren Mit-Europäern im Süden? Okay, zugegeben. Ich habe es auch nur mitbekommen, weil hiesige Politik zu langweilig ist um es in die Nachrichten-Sendungen zu schaffen. Da ist so ein neuerlicher Wahlkrimi im Sinne von "Florida-kann-nicht-zählen-deshalb-wird-Bush-Präsident" natürlich viel reizvoller und hat viel mehr Kopfschütteln in der Bevölkerung zur Folge. Ja, auch den gute alten Herrn Berlusconi hat das Pech eingeholt. Lebt er schon viel zu lange auf der Überholspur der betrügerischen Machenschaften mit ministerialem Amt, bricht nun so langsam sein mühsam zusammen geraubtes Imperium auseinander. Da wurden krumme Gesetze durchgebracht, die ihm den Besitz und damit die Kontrolle eines der größten Medien-Konzerne Italien erlauben; da wurde ein "etwas unpupolärer" Antisemitismus ausgelebt und wofür das alles? Tja, jetzt hat es doch nichts gebracht... Aber was ein echter Mafiosie ist, der spricht zum Volk: "Ihr dachtet wohl schon, ihr seid mich los?" und wehrt sich mit Händen und Füßen. Laut einem Gerücht soll er hinter vorgehaltener Hand noch zu seinem Bodyguard gesagt haben: "Luigi, töte sie alle..." Darauf Luigi: "Wenn - alle, Don Berlusconi?" "Na alle Alle! Ganz Italien, dann kann ich wieder frei regieren..." Sicher nur ein Gerücht... sicher... Aber den Witz des Jahres lieferte Silvio gleich hinterher. Sprach er doch offen von Wahlbetrug - Skandal! Als ihn dann die Staatsanwaltschaft wegen des Geständnisses von Wahlbetrug festnehmen lassen wollte, klärte er auf, er hätte natürlich die Gegenseite des Wahlbetruges bezichtigt. Klar, wer hätte auch darauf kommen können, dass der Betrüger andere des Betruges anklagt. Da kann man dem Staatsanwalt keinen Vorwurf machen... Und so schwimmen sie, und schwimmen sie... die Felle... eines nach dem anderen. Und Silivo kann nur hinterher schauen. Aber eines finde ich an diesem Wahlergebnis in Italien wirklich schockierend. Warum wird ein offensichtlicher Krimineller nur mit knapper Mehrheit aus dem Amt katapultiert? Sind tatsächlich 50% der Italiener auf seiner Seite? Das gibt mir doch schwer zu schlucken. Aber immerhin waren hier ein paar mehr auf der richtigen Seite. Nicht wie 2000 in USA, als ein paar mehr Trottel Georg W. Bush in den Olymp einziehen ließen. Sprach der Pate: "Ich habe Dir ein Angebot zu machen, dass Du nicht ablehnen kannst... so von oben betrachtet."
»» komplett lesen

Informationen zum RSS Feed

Titel
Die Welt von oben betrachtet
online seit
04.04.2006
bisherige Aufrufe
3856
Kategorien
Soziales & Gesellschaft
Boulevard & Society
Comedy & Fun
XML-Datei
XML Datei direkt aufrufen
Inhaltsbeschreibung
Schön wenn man sich manchmal aus dem Alltag heraus nehmen kann und sich die Welt mal von oben ansieht. Dann erkennt man manchmal die wahren Hintergründe hinter dem Geschehen. Dieses Blog versucht genau dies mit aktuellen Ereignissen zu tun.

Informationen zum Anbieter

Titel der Website
Die Welt von oben betrachtet
Link zur Website
http://www.seinsche.com
angemeldet seit
04.04.2006
Beschreibung
Schön wenn man sich manchmal aus dem Alltag heraus nehmen kann und sich die Welt mal von oben ansieht. Dann erkennt man manchmal die wahren Hintergründe hinter dem Geschehen. Dieses Blog versucht genau dies mit aktuellen Ereignissen zu tun.