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  • Schiffsfonds als attraktive Geldanlage

    Die Schiffsfonds gehören zur Klasse „geschlossene Fonds“. Anders als die offenen Fonds werden sie nicht an der Börse gelistet oder gehandelt. Ferner wird ein geschlossener Fonds nicht von einer Fondsgesellschaft, sondern von einem Unternehmen emittiert, das sich über diesen extra dafür aufgelegten Fonds Kapital verschafft.

    In der Regel sind es Unternehmen der Form GmbH & Co. KG. Investoren, die ihr Geld in einem geschlossenen Fonds anlegen, werden “Mitinhaber” des Unternehmens.

    Der in Schiffsfonds invertierte Anleger finanziert ein bzw. mehrere Seeschiffe mit, wird folglich Mitinhaber der jeweiligen Schiffsgesellschaft. Den Merkmalen nach unterscheidet sich die Geldanlage in Schiffsfonds kaum von der Geldanlage in Immobilienfonds. Es sind eine andere Art Objekte zu finanzieren, die Konditionen der Geldanlage sind sonst ähnlich.

    Die Schiffsfonds als Geldanlage haben die Merkmale der geschlossenen Fonds und zwar:

  • festgelegte Investitionssumme
  • begrenzte Anzahl zu verkaufenden Anteile bzw. Investorenanzahl
  • Anteile sind innerhalb der festgelegten Zeichnungsfrist zu kaufen (zeichnen)
  • relativ hohe Mindestanlagesumme erforderlich, z. B. 5000€
  • Agio von ca. 5% ist üblich
  • ist das erwünschte Kapital erreicht, wird der Fonds geschlossen
  • festgelegte (relativ lange) Laufzeit, bis 20 Jahre
  • garantierte regelmäßige Ausschüttung (Pachteinnahmen), ca. 10% Rendite
  • in der Regel verkauft der Anleger seine Anteile am Ende der Laufzeit, bekommt sein Kapital durch den Verkauferlös der Schiffe zurück
  • es ist unternehmerisches Risiko zu tragen
  • Schiffsfonds als Geldanlage sind für Besserverdiener geeignet, die dabei Steuervorteile erzielen können.