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  • Aktienfonds - Geldanlage als Kleinanleger

    Spätestens seit dem New-Economy-Hype geben sich Anleger nicht mehr mit den Minimalzinsen eines herkömmlichen Sparbuchs zufrieden und investieren auch in andere Anlageklassen, zum Beispiel Aktien. Kaum eine Nachrichtensendung verzichtet auf Informationen über aktuelle Entwicklungen auf den Börsenmärkten, manche Sender widmen sich sogar vorrangig Finanzthemen.

    Aber nicht jeder Arbeitnehmer hat die Zeit und das Fachwissen, einzelne Aktien zu analysieren und über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig zu verfolgen. Gerade für Kleinanleger eignen sich deshalb Investitionen in einen Aktienfonds.

    Aktienfonds werden von verschiedenen Anbietern in der Finanzbranche aufgelegt und von professionellen Fondsmanagern verwaltet. Anleger investieren einen bestimmten Betrag ihres Vermögens in diesen Fonds, in dem sich Aktien gestreut über unterschiedliche Branchen und Anlageregionen befinden. Ziel ist es, das Anlagevermögen breit zu streuen, um Risiken, die immer auftreten können, weitestmöglich aufzufangen.

    Das Spektrum der angebotenen Fonds ist riesig - für alle Märkte, Branchen, Regionen werden Spezialfonds aufgelegt. Je spezieller ein Fonds jedoch ist, desto geringer ist seine Risikoabsicherung gegen Wirtschafts- und Finanzkrisen.

    Viele Fonds werden vor allem nach deren Wertsteigerung eingestuft. Ein Anleger muss sich jedoch darüber klar sein, dass ein Fonds-Vergleich immer auch subjektiv ist und je nach zugrunde liegendem Vergleichszeitraum sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann. Vor allem sagt eine gute Entwicklung in der Vergangenheit nichts darüber aus, wie sich der Fonds in der Zukunft entwickeln wird.